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Institut für Ausbildung für literarische Lehrer/-innen

News aus dem Institut

PädagogInnenbildung NEU

Lehramt Musikerziehung für Sekundarstufe (NMS, AHS und BMHS)


Nachlese Hochschuldidaktisches Forum

Am 26. September 2016 fand an der Pädagogischen Hochschule das Hochschuldidaktische Forum...


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Wir

„Lehren und Lernen“, zwei zentrale Aspekte für die Ausbildung von zukünftigen Lehrpersonen, die im Sinne eines „wertschätzenden und entwicklungsorientierten Dialogs“ verstanden werden, weisen die Richtung für den Kontext, in den das Lehramtsstudium für Primarstufe bzw. Volksschule, Sonderschule und Neue Mittelschulen eingebettet ist. In erster Linie ist es den Lehrenden des Instituts „Ausbildung“ ein großes Anliegen, die Studierenden in ihrer Berufsentscheidung und -ausbildung zu begleiten. Diese Begleitung verstehen wir als Auftrag, der sich an einem christlichen Menschenbild und der Vermittlung humanistischer Werte orientiert. Die Qualität der Lehre und die Förderung des selbstbestimmten, kreativen und reflektierenden Arbeitens stehen dabei im Mittelpunkt. Die Institutskultur ist geprägt durch gegenseitige Achtung, durch die Bereitschaft zur stetigen Weiterentwicklung, zur Leistungsbereitschaft, aber auch durch den sorgsamen Umgang mit den Ressourcen jedes Einzelnen sowie durch einen partizipativen Führungsstil, der Mitsprache sowohl der Lehrenden als auch der Studierenden gewährleistet. 

gestalten

Das Institut bietet Studiengänge für das Lehramt an Primarstufen (neu) bzw. für Volks-, Sonder- und Neue Mittelschulen (auslaufend) an. Nach einer Studien- und Orientierungsphase, die den Studienanfängern und -anfängerinnen zur Information und Orientierung in ihrem zukünftigen Beruf dienen soll, vermittelt der weiterführende Studienverlauf das notwendige Grundwissen aus den Bereichen Bildungswissenschaft, Humanwissenschaft, Fachwissenschaft/Fachdidaktik, Ergänzende Studien und Schulpraktische Studien, wobei der angestrebte Praxisbezug und die kontinuierlichen Praxisanteile aller Studiengänge ab dem ersten Semester besonders hervorzuheben sind. In der Ausbildung der Studierenden stehen folgende Schwerpunkte im Zentrum:

  • Vernetzung der Inhalte des Studiums, um eine ganzheitliche Bildung zu gewährleisten
  • Einbeziehung neuer Lernformen
  • Umsetzung von Individualisierung und Differenzierung als grundlegendem didaktischem Prinzip
  • Schwerpunktsetzung durch Wahlpflichtangebote

Mit dem Ausbildungsangebot für die angehenden Pflichtschullehrer/-innen wird somit eine Professionalisierung im Spannungsfeld von Persönlichkeit, Fachkompetenz und pädagogischen Herausforderungen angestrebt. 

Zukunft

Mit dem Wissen, dass sich die Anforderungen an Schule und Lehrer/-innen stark verändert haben und weiterhin verändern werden, ist es immer wieder notwendig, das Ausbildungsangebot an die Schulrealität anzugleichen. Unter diesem Blickwinkel ergeben sich folgende zukünftige Schwerpunkte: Wir zielen bei der inhaltlichen Weiterentwicklung der Curricula auf eine verstärkte Interdisziplinarität der Fachbereiche, um eine größere Kohärenz des Wissens und einen intensiveren Theorie-Praxis-Bezug zu gewährleisten. Dies zieht auch ein verstärktes Umdenken von der „Vermittlung von Lerninhalten“ zum „Kompetenzerwerb“ nach sich. Um die Eignung für den Lehrberuf zu Studienbeginn bzw. am Ende des ersten Jahres überprüfen zu können, ist es notwendig, bestehende Konzepte weiter auszuarbeiten. Für den Bereich Migration stehen die verstärkte Implementierung des Themas in die einzelnen Curricula einschließlich der damit verbundenen Fragestellungen sowie Handlungsmöglichkeiten unter der Perspektive von Praxisrelevanz und Theoriediskurs im Mittelpunkt.