Schulpraktische Studien –Leitgedanken
Die Schulpraktischen Studien sind die Drehscheibe für die Verschränkung von Theorie und Praxis. Interdisziplinarität und Kooperation eröffnen die Möglichkeit einer ganzheitlichen Sicht vom Lebensraum Schule und den pädagogischen Herausforderungen im Berufsfeld.
Die individuelle Beratung ermöglicht persönliche Reflexion und subjektiv relevante Einsichten. Dialogische Prozesse sollen schrittweise die komplexen Anforderungen im Berufsfeld enthüllen. Sensibilität für die Einzigartigkeit der Person soll die Arbeit in den Praxisteams leiten und den Blick auf berufsbiografische Perspektiven der Studierenden öffnen.
Eine professionalisierende Ausbildung
- bietet Möglichkeiten zur Selbsterfahrung im Hinblick auf berufliche Eignung und Neigung, Identitäts- und Kompetenzentwicklung,
- schafft Anlässe für das Ineinander von Theorie und Praxis, für die Reflexion von Praxissituationen
- ist einem Wissenschaftsverständnis verpflichtet, das forschendes Lernen fördert
- richtet das Studium an berufsrelevanten Handlungskompetenzen aus, vermeidet das unverbundene Nebeneinander von Fächern bzw. Fachbereichen
- sorgt für eine berufsbezogene Fachwissenschaft und wertet die didaktische Umsetzung in Handlungen auf
- hat die berufsbiografische Perspektive (das Professionalisierungskontinuum) im Blick
- sensibilisiert und befähigt für die Ausgestaltung der vielfältigen Berufsrollen
- fordert und fördert kooperativer Fähigkeiten als durchgehendes Prinzip
- gewährt die zur Arbeit an komplexen Aufgaben notwendige Autonomie, fordert aber Rechenschaftslegung
- erarbeitet gemeinsame Leitbilder und Qualitätsstandards
- evaluiert – intern wie extern – Produkte und Prozesse des Lehrens und Lernens und Forschens und nützt die Erkenntnis daraus für Weiterentwicklungen
- bemüht sich um gesellschaftliche Anerkennung durch Präsenz in der Öffentlichkeit und Imagepflege.

Schulpraxis Volksschule
Schulpraxis Hauptschule


