Berechnungsgrundlagen für Seminareinheiten
Diese Informationen stellen die Grundlage der Darstellung und Berechnung der Seminareinheiten dar. Die Schwierigkeit besteht für uns in der Organisation oft darin, die im Terminplan eingetragenen Zeiten möglichst klar, übersichtlich und nachvollziehbar in Abrechungseinheiten umzusetzen.
Semesterwochenstunden (laut Studienplan):
- Das Lehrveranstaltungsausmaß in den Studienplänen ist in Semesterwochenstunden ausgewiesen.
1 Semesterwochenstunde entspricht 16 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten.
- Jeder/-m Studierenden müssen für eine 45minütigen Veranstaltung 5 Minuten Pause zur Verfügung stehen.
- Eine sehr bewährte Möglichkeit ist die Blockung in 2-EH-Blöcken (d.h. 1 Std. 30 Min.) mit einer nachfolgenden 10-minütigen Pause. Natürlich sind auch andere Blockungen möglich.
Terminplan für die Studierenden:
- Alle Lehrveranstaltungen sind für die Teilnehmer/-innen in einem Terminsystem im Internet dargestellt - ein fiktives Beispiel:
Fr. 4. 12. 2012; 15:00 h bis 20:30 h (6 Seminareinheiten)
Sa. 5. 12. 2012; 08:30 h bis 18:00 h (10 Seminareinheiten)
Ein Berechnungsbeispiel
Freitageinheiten:
Beginn | Dauer | Ende | Pause | EH |
|---|---|---|---|---|
15:00 Uhr | 1:30 | 16:30 Uhr | 0:20 | 2 |
16:50 Uhr | 1:30 | 18:20 Uhr | 0:20 | 2 |
18:40 Uhr | 1:30 | 20:10 Uhr | - | 2 |
Samstageinheiten:
Beginn | Dauer | Ende | Pause | EH |
|---|---|---|---|---|
09:00 Uhr | 1:30 | 10:30 Uhr | 0:10 | 2 |
10:40 Uhr | 1:30 | 12:10 Uhr | 1:15 | 2 |
13:25 Uhr | 1:30 | 14:55 Uhr | 0:10 | 2 |
15:05 Uhr | 1:30 | 16:35 Uhr | 0:10 | 2 |
16:45 Uhr | 1:30 | 18:00 Uhr | - | 2 |
Bemerkungen zur Berechnung
Selbstverständlich werden Sie als Lehrbeauftragte/-r die Pausen, Blockungen nach eigenem Ermessen passend zu Inhalt und Methodik einrichten und Länge und Zeitpunkt selbst bzw. gemeinsam mit den Studierenden festlegen. Diese Darstellung dient lediglich als Grundlage der Berechnung, die auch rechtlich klar nachvollziehbar ist.
Mittagspause:
Einige Lehrgangsgruppen machen bei Ganztagesblöcken eine stark verkürzte Mittagspause, somit ist das obige Schema natürlich anzupassen.
Wir ersuchen aber sehr eindringlich, die Belastung für die Studierenden so zu setzen, dass die Blöcke nicht zu intensiv komprimiert sind, die Belastung ein gutes Maß nicht überschreitet und auch eine längere Phase der Erholung anberaumt wird. Wir haben sehr gute Rückmeldungen von Studierenden, die es als sehr positiv angesehen haben, dass die Lehrbeauftragten gemeinsam mit der Gruppe Mittagessen gingen/fuhren (Wienerwald, Niederberger,... bitte telefonisch vorreservieren) und dort auch allgemeine Angelegenheiten des Berufsfeldes oder sonstige Randbereiche des Seminars ausgetauscht werden konnten.
Unsere Bitte an Sie:
Wenn Sie Differenzen zwischen Ihrer Planung und unserer Abrechnung entdecken, bitte gleich mit uns Kontakt aufnehmen, damit wir uns abstimmen und korrigieren können.
Nur auf diese offene Art können wir die hohe Qualität in Inhalt und Organisation halten und für die Teilnehmer/-innen sichtbar machen.
Danke für die gute Zusammenarbeit und Abstimmung
Alfred Klampfer, Bereichsleiter

Weiterbildung
Doktorat
Programm 2012/13





