Die Landesausstellung Mahlzeit
Als meine Mutter mich zum Bahnhof brachte, wartete schon fast die ganze Klasse. Nachdem endlich alle da waren, gingen wir zum Zug und suchten unsere Sitzplätze. Wir redeten und fuhren und fuhren. Ich bemerkte gar nicht, dass wir schon 1 Stunde unterwegs waren, mir kam es wie eine halbe Stunde vor. Obwohl wir nicht sicher waren, ob das wirklich schon die Station Schlierbach war, stiegen wir aus. Puh, zum Glück waren wir richtig! Als wir zum Stift spazierten, sahen wir am Weg den alten Bahnhof. Als wir beim Stift ankamen setzten wir uns auf eine Holzterrasse und jausneten bis die Führung begann. Der Führer sah nett aus und er war es auch. Wir hängten unsere Jacken und Rucksäcke in die Garderobe, danach fuhren wir mit dem Lift in den 1. Stock. Der Führer erklärte uns eine große Waage. Die ganze Klasse stellte sich darauf. Wir wogen mehr als 1t! Außerdem zeigte die Waage das Gesamtgewicht aller bisherigen Besucher an. Als nächstes brachte uns der Führer in einen riesigen Saal, in dem die Decke und Wände vergoldet waren. Unser Führer erzählte: früher hatten die Gabeln 3 Zacken, aber die Menschen wollten nicht mit Teufelswerkzeug essen. Deswegen beschlossen sie Gabeln mit 4 Zacken herzustellen." Dann kam das Beste: die Schlierbacher Käsefabrik. Wir schauten durch Glasfenster bei der Käseproduktion zu. Wir sahen durch Glasfenster, wie die Molke abfloss und der Käse zurückblieb. Leider mussten wir bald weiter zum Serviettenfalten. Zuerst durften wir es selbst ausprobieren, dann bewunderten wir kunstvoll gefaltete Tiere aus Stoffservietten, zum Beispiel einen Schwan! Dann ging es schon dem Ausgang zu, wir holten unsere Jacken und die Rucksäcke und verabschiedeten uns. Wir fuhren mit dem Bus zum Zug und machten uns müde aber zufrieden auf den Weg nach Linz zurück.
Sophie, 4a








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