Medienwerkstatt

Medienwerkstatt

Geräte bedienen

Um den Anforderungen heutiger Medienpädagogik, die nicht nur rezeptives Behandeln von medialen Inhalten, sondern deren aktive Nutzung vorsieht, gerecht zu werden, muss Studierenden die Möglichkeit geboten werden, sowohl in medienpädagogische Handlungen miteinbezogen zu werden als auch selbst aktiv tätig zu sein.
Handlungsorientierte Medienpädagogik muss ihre Methodik dahingehend ausrichten und stellt Lernräume bereit, in denen ein aktiver Umgang mit Medien ermöglicht wird und dabei Medienkompetenz entwickelt und entfaltet werden kann.

Die Geräteausstattung in der Medienwerkstatt ist außerdem auf die Bedürfnisse der Schulpraxis abgestimmt.
Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit technischen Geräten können hier erworben werden.
Unter anderem arbeiten wir mit iPads und Nexus-Tablets, Smartboard, 3D-Drucker, Oculus-Rift, Osmo-Actioncam etc.

Die Medienwerkstatt ist als offenes Atelier konzipiert. Studierende können außerhalb von Lehrveranstaltungen (freie Zeiten sind im Raumplan von PH-Online ersichtlich) die Hard- und Software der Medienwerkstatt benutzen.

Perspektiven eröffnen

Schon während der Planungen, aber auch in der Realisierung wurden die Visionen eines „Klassenraumes der Zukunft“ (Future Classroom Lab), wie ihn das EUN (European School Network) in einer Studie zeigt und im European Schoolnet Academy Büro in Brüssel versuchsweise realisiert hat, in das Gesamtkonzept integriert.

Bereiche – sogenannte „Learning zones“ bzw. „Spaces“ wie „Create“, „Develop“, „Present“, „Exchange“ entsprechen unmittelbar den Zielsetzungen für eine Medienwerkstatt mit besonderer Eignung zur Medienproduktion, aber auch den Ansprüchen an einen modernen, flexiblen und multifunktionalen Klassenraum.

Medien herstellen

In den medienpädagogischen Lehrveranstaltungen sichten und bearbeiten wir mit den Studierenden Bild-, Audio- oder Videomaterial. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Erstellung von praxisgerechten und sofort einsetzbaren, digitalen Unterrichtsmaterialien wie EduPuzzles, LearningApps, Erklärvideos, Quizzes, Kahoots, StopMotion-Trickfilme etc. Der Einsatz von mobilen Computern (Tablet, Smartphone, Laptop) steht dabei im Vordergrund, da diese auch im Leben der Schülerinnen und Schüler eine zentrale Rolle spielen.

Für semiprofessionelle Videoproduktionen ist eine Sony-Videocamera samt Stativwagen, GreenScreen und iMac-Schnittcomputer verfügbar.