Das Kolleg

Bildungsverständnis

Das Kolleg für Sozialpädagogik der Diözese Linz bietet eine breit gefächerte Basisausbildung für die Begleitung von Menschen in unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern.

Dabei weiß es  sich einem umfassenden und ganzheitlichen Bildungsverständnis verpflichtet. Es sieht Bildung als Befähigung und Bereitschaft zu biographischer Gestaltung und Orientierung, zur Mitwirkung an einer solidarischen, sozial gerechten, an Menschenrechten orientierten Gesellschaft sowie Bildung im Sinne einer fundierten Ausbildung und lebenslangen Lernens.

Das Kolleg orientiert sich an ethischen Standards in der sozialen Arbeit sowie am christlich-humanistischen Menschen- und Weltbild und dessen Werten, wie Achtung der Menschenwürde und Bewahrung der Schöpfung.

Kritikfähigkeit, Teamfähigkeit soziales Engagement, Verantwortlichkeit, Offenheit und Respekt für sich, die soziale und physische Umwelt sind wesentliche Anliegen.

Studierende erwerben Kompetenzen, dass sie auf gesellschaftliche Veränderungen professionell reagieren und sie mitgestalten können, insbesondere im Hinblick auf die Vielfalt von Lebensmodellen, Sozialstrukturen, Kulturen und Religionen.

Berufsfeld und Praxisbezug

Ziel der berufspraktischen Ausbildung am Kolleg für Sozialpädagogik ist eine zunehmende Professionalisierung im Spannungsfeld von Persönlichkeit, Fachkompetenz und den pädagogischen Anforderungen unterschiedlicher Berufsfelder, vor allem in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in schwierigen Lebenssituationen.

In Aus- Fort- und Weiterbildung legt das Kolleg Wert auf einen intensiven Praxisbezug und die Verschränkung von Theorie und Praxis. Angesichts der Vielfalt sozialpädagogischer Berufsfelder (wie z.B. klassische Heimerziehung, ambulante Familienbegleitung, Streetwork, Freizeitarbeit, Nachmittagsbetreuung, Schulsozialpädagogik, Migrations- und interkulturelle Arbeit, Begleitung beeinträchtigter Menschen usw.) sind neben verpflichtenden Praktika (Horterziehung, Jugendwohlfahrt) weitere Praktika zu absolvieren, die der persönlichen Orientierung dienen.

Individuelle Begleitung und theoriegeleitete Reflexion mit den Studierenden stehen dabei im Mittelpunkt.

Lehren und Lernen

Das Leben und Arbeiten am Kolleg ist geprägt von Wertschätzung und Dialog. Die Stärkung sozialer, kommunikativer und kreativer Kompetenzen sowie selbständiges Problemlösen sind zentrale Anliegen. Ein vielfältiges Angebot an musisch-kreativen  Lehrinhalten in Verbindung zu Therapieformen, erlebnispädagogische und weitere praxisorientierte Projekttage tragen bei zur ganzheitlichen Entwicklung der Persönlichkeit, zu einem positiven Miteinander und ist für die Ressourcenorientierung in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern bedeutsam.

Methodenvielfalt, Nutzung unterschiedlicher Medien, selbst bestimmtes Lernen und Arbeiten,  Vernetzung und projektorientiertes Planen, Praxisbezogenheit, individuelle Begleitung, verantwortungsvolle Miteinbeziehung der Studierenden in die Unterrichtsplanung sowie Transparenz in der Leistungsbeurteilung tragen zum nachhaltigen Ausbildungserfolg bei.

Internationalität

Wir sehen uns als Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtung mit internationalem Bezug. Wir bejahen und fördern Weltoffenheit, Mobilität, interkulturelles Verständnis und Demokratiebewusstsein. Unsere Ausbildungsstätte nutzt die Möglichkeiten der Teilnahme an Partnerschafts-, Mobilitäts- und Austauschprogrammen sowie Förderung von internationalen Praktika.

Durch die transparente Darstellung unserer Ausbildungsgänge und die Beachtung der europäischen Rahmenbedingungen sind unsere Ausbildungsabschlüsse öffentlich und europaweit anerkannt.

Kommunikation und Kooperation mit anderen Bildungs- und Sozialeinrichtungen sind uns ein wichtiges Anliegen.

Qualität sichern und weiterentwickeln

Durch regelmäßige Evaluation und Reflexion unter Einbeziehung der Studierenden, Absolventinnen und Absolventen sorgen wir für laufende Qualitätsentwicklung in den Bereichen Lehren und Lernen, Lern- und Arbeitsklima, Leitungstätigkeit, Praxisorganisation und Zusammenarbeit mit Praxiseinrichtungen. Die Bereitschaft zu Fort- und Weiterbildung zeichnet die Lehrenden aus.