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Insgesamt 13 Ergebnisse

FRP19WA010

A010 - Kirche WEIT denken aus biblischer Sicht · Bibeltheologische Zugänge und Visionen

Kirche befindet sich im Umbruch. Bisherige Organisationseinheiten werden verändert, neue großräumigere entstehen. Die Personalnot zwingt zum Umdenken, zur Anpassung von Pastoralkonzepten – so heißt es, und Flexibilität ist gefordert.
Wohin geht es und was bedeuten neuere Formen? Ist das Leben der Kirche für Personalreglemente da oder vielleicht doch umgekehrt? Was macht Kirche vor Ort aus und was ist für ihre Lebendigkeit unverzichtbar? Wie sieht eine subsidiäre, solidarische, synodal verfasste Kirche aus?
Ein offener Blick ist gefordert und soll an diesem Studientag gemeinsam versucht werden.

Ref.: Walter Kirchschläger
Verwaltungsbeitrag: 12 €
Ort: 4020 Linz, Bischöfliches Priesterseminar

Kooperationen: Institut Pastorale Fortbildung

Di. 19.11.2019
9:00 h bis 16:30 h
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FRP19WA015

A015 - Für uns gestorben? · Zugänge zur rettenden und erlösenden Kraft des Kreuzes Jesu Christi

Der Glaube an die rettende und erlösende Kraft des Kreuzes Christi ist in der Moderne in eine Krise geraten. Kann ein anderer stellvertretend für uns unsere Schuld übernehmen? Verstellen überlieferte Deutungen wie Sühne und Opfer nicht eher den Zugang zum Erlösungsglauben? Ist nicht auch die Solidarität des Gekreuzigten mit den Leidenden der Geschichte stärker zu gewichten? Gegenüber einer kreuzestheologischen Engführung der Christologie soll der Sinnzusammenhang von Leben, Tod und Auferweckung Jesu näher bedacht und nach seiner rettenden und erlösenden Bedeutung für heute gefragt werden.

Ref.: Jan-Heiner Tück
Verwaltungsbeitrag: 12 €
Ort: 4020 Linz, Bischöfliches Priesterseminar Linz, Raum „Hl. Katharina“

Di. 14.1.2020
9:00 h bis 16:30 h
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FRP19WA018

A018 - Religion in Werbung – in Popkultur – in Filmen – in Politik · Implizite religiöse Vorstellungen in (post-)modernen Lebenswelten Jugendlicher

Die Kirchen werden leerer und Religion wird in vielen Formen und Systemen infrage gestellt. Doch Religion verschwindet nicht einfach! In vielfältiger Form tauchen religiöse Grundvokabel und religiöse Vorstellungen in verschiedensten gesellschaftlichen Feldern in gewandelter Form wieder auf: In der Werbung, in der Popkultur, in Filmen und in der Politik. Implizite Religiosität kann helfen, die eigene Religiosität neu zu entdecken und die zentralen klassischen theologischen Inhalte in eine neue Sprache zu bringen, die vor allem mit der Erfahrungswelt junger Menschen zu tun hat.

Ref.: Klaus Heidegger
Verwaltungsbeitrag: 12 €
Ort: 4020 Linz, Bischöfliches Priesterseminar Linz, Raum „Hl. Katharina“

Kooperationen: Institut Pastorale Fortbildung

Mi. 22.1.2020
9:00 h bis 16:30 h
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FRP20SA026

A026 - Schuld und Versöhnung … · … aus psychotherapeutischer und theologischer Perspektive

Schuldig zu werden bleibt keinem Menschen in seinem Leben erspart. Der Versuch, Schuld peinlich zu vermeiden, führt ebenso in die seelische Verkrüppelung wie das Überspielen und Verdrängen von Schuld. Wie kann der Mensch mit diesem Schulddilemma leben? Wie sich nicht nur als Opfer, sondern auch als Täter erkennen?
Wir beschäftigen uns auch mit den Voraussetzungen von Versöhnung, die jeder Mensch in sich trägt. Die oft als problematisch erlebten Vorstellungen von Erbsünde, Opfer und Erlösung gewinnen – psychoanalytisch interpretiert – eine überraschend aktuelle und heilsame Bedeutung.

Ref.: Dieter Funke
Verwaltungsbeitrag: 12 €
Ort: 4020 Linz, Bischöfliches Priesterseminar Linz, Raum „Hl. Katharina“

Do. 27.2.2020
9:00 h bis 17:00 h
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FRP20SA028

A028 - „Die Zeit ist erfüllt, die Königsherrschaft Gottes ist angekommen …“ · Auf den Spuren des ältesten Evangeliums

Literaturtipps:
M. EBNER, Das Markusevangelium. Neu übersetzt und kommentiert. Stuttgart: Katholisches Bibelwerk, 2008

Das Markusevangelium ist ein kühner Wurf: der erste und älteste Versuch, Jesus als Helden und Vorbild darzustellen. Zu dieser Einschätzung kommt man allerdings nur dann, wenn man den Text mit den Ohren der ersten Empfänger/-innen um 70 n.Chr. hört, also im Kontext des Römischen Reiches, das nach bürgerkriegsähnlichen Wirren einen großen Aufschwung und hoffnungsvollen Neuanfang erlebt: mit der Erhebung Vespasians zum Kaiser. Eine neue Zeit scheint anzubrechen.
Das Markusevangelium in diesem Kontext zu lesen, wirft auf (allzu) Bekanntes neues Licht. Der Studientag möchte Kostproben davon geben.

Ref.: Martin Ebner
Verwaltungsbeitrag: 12 €
Ort: 4020 Linz, Bischöfliches Priesterseminar Linz, Raum „Hl. Katharina“

Kooperationen: Institut Pastorale Fortbildung

Mo. 2.3.2020
9:00 h bis 16:30 h
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FRP20SA031

A031 - „Mein Wort kehrt nicht leer zu mir zurück …!“ (Jes 55,11) · Wirken biblische Texte auch heute noch?

Literaturtipp:
Christiane M. Koch, Methode 3D. Die Bibel als Orientierung in Zeiten pastoralen Umbruchs, Grundlagen – Anwendungen – Beispiele, Ostfildern 2018

„Wie der Regen und der Schnee, der vom Himmel fällt und die Erde tränkt“ (Jes 55,10), so hat das Wort Gottes nach der Formulierung des Deutero-Jesajas eine fruchtbringende Wirkung. Um das Potenzial biblischer Texte zu heben, ist eine lebendige Schriftauslegung erforderlich. Diese nimmt sowohl den biblischen Text in seiner Eigenheit als auch die Lebenswelt des heutigen Menschen ernst und setzt sie in Beziehung. Genau dies versucht die Methode 3D.
Am Studientag wird an konkreten Textbeispielen nach dieser Methode gearbeitet und deren Anwendung in Gemeinde und Schule ausgelotet.

Ref.: Christiane Koch
Verwaltungsbeitrag: 12 €
Ort: 4020 Linz, Bischöfliches Priesterseminar

Kooperationen: Institut Pastorale Fortbildung

Mi. 11.3.2020
9:00 h bis 16:30 h
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FRP20SA035

A035 - Im Fremden das Eigene entdecken · Fremde(s) als Verunsicherung und Geschenk

Begegnungen mit Fremden und Fremdem sind Anfragen an das eigene Sosein. Sie stehen in der Spannung von Offenheit, Neugier und Abgrenzung bis Bedrohung, individuell und gesellschaftlich. Auch die Bibel erzählt davon. Ob man sich selbst oder andere als fremd empfindet: Im Kern steht die eigene Identität infrage – ein hochsensibles Thema besonders bei Kindern und Jugendlichen.
Theologische und kulturtheoretische Zugänge werden erarbeitet, Auseinandersetzungen mit Reflexionen interreligiöser Spiritualität ermöglicht und Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt.

Ref.: Ursula Rapp
Verwaltungsbeitrag: 12 €
Ort: 4020 Linz, Bischöfliches Priesterseminar

Kooperationen: Institut für Pastorale Fortbildung

Do. 19.3.2020
9:00 h bis 16:30 h
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ABGESAGT


FRP20SA038

A038 - Sind wir (die) SEELEn los? · Zum Konzept der „Seele“ in Religion, Wissenschaft und Gesellschaft

Die Veranstaltung musste aufgrund von Corona ABGESAGT werden.

Folgt man dem Nobelpreisträger Francis Crick, brauchen wir die religiöse Vorstellung einer Seele nicht, um das Verhalten von Menschen zu erklären. Sollten heute die Neurowissenschaftler die Sonntagspredigten halten oder gibt es Möglichkeiten, den Seelenbegriff zu retten?
In der Veranstaltung wird gezeigt, dass mit dem Seelenbegriff nicht nur der christliche Glaube an ein Überleben des eigenen Todes rational gerechtfertigt werden kann; zudem lassen sich durch eine aktualisierte Anwendung des Seelenkonzepts auch Einseitigkeiten einer rein neurowissenschaftlichen Deutung des Menschen vermeiden.

Ref.: Josef Quitterer
Verwaltungsbeitrag: 12 €
Ort: 4020 Linz, Bischöfliches Priesterseminar Linz, Raum „Hl. Katharina“

Do. 2.4.2020
9:00 h bis 16:30 h
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ABGESAGT


FRP20SA100

A100 - Freiheitsfaktor Religion · Was Religion(en) zur individuellen und gesellschaftlichen Freiheit beitragen

Die Veranstaltung musste aufgrund von Corona ABGESAGT werden.

In der Außenwahrnehmung werden Religionen primär nicht mit Freiheit in Verbindung gebracht - eher das Gegenteil ist der Fall. In der Innenperspektive gläubiger Menschen spielt die Dimension der Freiheit jedoch eine tragende Rolle. Denn am Beginn jeder großen Weltreligion standen Erfahrungen des Sakralen, die den Menschen in die Freiheit geführt haben.
Gerade die Gegenwart mit ihren technischen Entwicklungen unterwirft Menschen vielfältigen neuen Unfreiheiten und Zwängen, gesellschaftliche Mythen verschleiern diesen Umstand. Dagegen protestieren Menschen im Namen ihrer Religion, sie hinterfragen diese Mythen und bringen das befreiende Potential von Religion ein.

Ref.: Norbert Mette
Ort: 4020 Linz, PH der Diözese Linz, AULA

Mo. 27.4.2020
19:00 h bis 21:15 h
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ABGESAGT


FRP20SA040

A040 - Gnade heute verstehen · Traditionelle Grundbegriffe theologisch neu denken

Gnade ist heute einer der christlichen Grundbegriffe, die ihr Potenzial nicht mehr ausspielen können. Im Gegenteil, führende Systematiker wie Boff und Greshake rufen nach seiner „Karenzierung“. Denn trotz aller biblisch-theologischen Renovierung des mit Gnade Gemeinten hat die Wirkungsgeschichte der augustinischen Tradition im Kontext 1500-jähriger Feudalherrschaft den Sinn von Gnade so verzerrt, dass wir diesen Begriff radikal neu übersetzen müssen.
Anders gesagt, wir suchen nach Erfahrungen, wo „Gnade“ drin ist, aber nicht draufsteht, nämlich: Glück–Freiheit–Identität–Liebe.

Ref.: Franz Gruber
Ort:

Kooperationen: Institut Pastorale Fortbildung

Mi. 20.5.2020
14:30 h bis 17:30 h
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FRP20SA034

A034 - Pluralität in Gesellschaft und Kirche · Herausforderungen und Lernprozesse

Die Veranstaltung musste aufgrund der Corona-Bestimmungen ABGESAGT WERDEN.

Pluralisierungsprozesse stellen im Umbruch von einer traditionalen zu einer ausdifferenzierten Gesellschaft eine unausweichliche Realität dar und stellen auch die Kirchen vor neue Herausforderungen. Die Pluralität von Positionen, Lebens- und Denkformen bringt neue Chancen, aber auch Konflikte mit sich.
Der Studientag versucht, konstruktive theologische Perspektiven zu entwickeln zu den Themen:
- Identität und Pluralität in der aktuellen Debatte
- Migration und Globalisierung
- Vielfalt von theologischen Positionen und religiösen Heilswegen
- Wahrheit, Einheit, Pluralität und Katholizität.

Die Veranstaltung wird voraussichtlich wieder ins Programm 2020/21 aufgenommen.

Ref.: Franz Gmainer-Pranzl
Verwaltungsbeitrag: 12 €
Ort: 4020 Linz, Bischöfliches Priesterseminar

Kooperationen: Institut Pastorale Fortbildung

Di. 16.6.2020
9:00 h bis 16:30 h
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ABGESAGT


FRP20FA905

A905 - Theologie auf der Alm 2020: Heimsuchung Gottes? · Flucht und Migration und ihre Bedeutung für Europa und seine Kirchen

Literaturtipp:
Regina POLAK: Migration, Flucht und Religion. Praktisch-theologische Beiträge. Band 1: Grundlagen. Band 2: Durchführungen und Konsequenzen. Mainz: Matthias-Grünewald, 2017

Migration und Flucht sind für Kirchen und Theologie „Zeichen der Zeit“. Wie lassen sich diese Jahrhundertherausforderungen aus christlicher Sicht wahrnehmen? Wie können Europäer/-innen einer kulturell und religiös pluralen Gesellschaft friedlich zusammenleben? Was können die Kirchen in den Migrationsgesellschaften Europas beitragen?
Das Seminar geht diesen Fragen aus interdisziplinärer Perspektive nach, eröffnet empirische Einblicke in migrantische Lebenserfahrungen und innovative Zugänge zu biblischen Migrationstheologien. Migration und Flucht gehören zum Kern des christlichen Glaubens und können für Europa zum Weg in die Freiheit werden.
Ein lustvolles Theologisieren im reizvollen Ambiente auf der Eidenberger Alm.

Ref.: Regina Polak
Verwaltungsbeitrag: 18 €
Ort: 4201 Gramastetten, Eidenberger Alm

Mo. 7.9.2020,  10:00 h
bis Di. 8.9.2020,  14:00 h
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FRP20SA039

A039 - Hermann Nitsch – Ausdruck einer Theologie? · Exkursion ins Hermann Nitsch Museum Mistelbach/NÖ

Der österreichische Aktionskünstler und Mitbegründer des Wiener Aktionismus Hermann Nitsch regt durch seine Kunst immer wieder zu Gesprächen und Diskussionen an. Hoch gelobt mit dem österreichischen Staatspreis einerseits, als Gotteslästerer angeklagt andererseits. Ziel des Seminares ist, in der konkreten Auseinandersetzung mit dem Werk des Künstlers, Begründungen für sein Schaffen und für sein Denken zu erhalten. Das Werk Nitschs, das sich mit christlicher Religion intensiv auseinandersetzt, ist für Religionslehrer/-innen zudem herausfordernd.
Kann seine Kunst als Theologie verstanden werden?

Eintritt und Führung: ca. € 11,-

Ref.: Christoph Rudinger
Verwaltungsbeitrag: 12 €
Ort: , Exkursion

Do. 10.9.2020
7:15 h bis 18:00 h
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