Interdisziplinärer Diskurs Jänner 2020

Embodied Learning

Embodied Learning – Neue Möglichkeiten durch „verkörpertes“ Lernen und Lehren?
Kognitive Prozesse sind aus der Embodied Cognition Perspektive nicht abstrakt amodal, sondern multimodal repräsentiert. Kognition wird durch die Interaktion des Körpers mit der Umwelt geformt. Körper und Geist sind dabei ebenbürtige Partner, die komplementär zueinander stehen. Diese verkörperte Sicht auf Kognition wirft Fragen in Bezug auf die Gestaltung von Lernprozessen auf. Die Berücksichtigung der besonderen Rolle des Körpers (z.B. Bewegung, motorische Gesten) ermöglicht unabhängig vom Alter oder dem zu lernenden Inhalt (sozial-emotional, sprachlich, mathematisch) hoch effizientes und nachhaltiges Lernen.

Interdisziplinärer Diskurs
Christina Konrad unter Mitwirkung von Studierenden aus dem Masterstudium Primarstufe 
9. Jänner 2020 | 16:00–17:30 | Raum: AS26