Symposium „verschieden gleich – gleich verschieden“

Vielfalt als Normalität

Pluralität und Heterogenität kennzeichnen unsere gegenwärtige Gesellschaft. Vielfalt und Verschiedenheit finden sich demgemäß auch in Schulklassen und Hörsälen.
Das Symposium richtet in Fachvorträgen, Workshops und künstlerischen Interventionen den Blick auf den konstruktiven Umgang mit der Vielfalt als gesellschaftliche Normalität – in der Bildung und darüber hinaus.
Dazu konnten namhafte Experten gewonnen werden, die sich in unterschiedlichen Fachbereichen mit Fragen der Migration und Diversität auseinandersetzen:
Auf der Basis seines Buches „Entängstigt euch“ geht der emeritierte Pastoraltheologe Paul Zulehner der Frage, was uns Menschen angesichts unserer heterogen geprägten Lebensräume in Arbeit, Schule und Freizeit ängstigt oder ermutigt und somit zur Abwehr oder zum Einsatz füreinander veranlasst.
Der Migrationsforscher Mark Terkessidis thematisiert, in wie weit die Institution Schule „fit für die Vielheit der Bevölkerung“ ist. Er führt neue Methoden der innerschulischen Zusammenarbeit an und erläutert, warum Vielheit als Quelle für Innovation betrachtet werden kann.
Die Perspektive von Schülerinnen und Schülern wird auf dem Symposium auf zweifache Weise erfahrbar: An Hand der Kurzrede einer Preisträgerin des Redewettbewerbes „Sag´s Mulit“ und in der Präsentation mehrerer schulischer Projekte zum eigenen Erleben von Verschiedenheit und Vielfalt im Schulalltag.
Der Nachmittag widmet sich in unterschiedlichen Workshops den Haltungen und Strategien im Umgang mit Pluralität und fokusiert konkrete Handlungsmöglichkeiten abseits von Zuschreibungen und Vorurteilen. Dazu konnte unter anderem Kenan Güngör, Experte für Integrations- und Diversitätsfragen gewonnen werden.

(Brigitte Neuhauser)

Symposium „verschieden gleich – gleich verschieden“; Vielfalt als Normalität
28. Februar 2018, 09.00 bis 17.00
Anton Bruckner Privatuniversität

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