Institut für Forschung und Entwicklung

Mission Statement

Das Institut für Forschung und Entwicklung setzt seine Schwerpunkte auf die Initiierung, Durchführung und Dissemination von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, den kollegialen, wissenschaftlichen Diskurs, die Unterstützung der Hochschul- und Professionsentwicklung und internationale Kooperationen. Wir versuchen eine Balance von forschendem und pädagogischem Habitus zu realisieren, indem wir Forschungsaktivitäten im Hinblick auf die Analyse von Lehr- und Lernprozessen im weiten Feld der Bildung fördern. Dabei forcieren wir eine interdisziplinäre Vielfalt zu allen bildungswissenschaftlichen Fragen im Sinne eines integrativen Forschungskonzepts.

Service, Monitoring und Support für die Dokumentation dieser Forschungsprozesse nehmen wir als partizipative Forschungssteuerung wahr. Die wissenschaftliche Fundierung der Lehre ist eine Herausforderung für die tertiäre Bildungslandschaft und findet ihre Umsetzung in der Beschreibung, wie förderliche Bildungs- und Erziehungsprozesse realisierbar sind.

Hinweise zum Support

Das Institut für Forschung und Entwicklung bietet für Kolleginnen und Kollegen auch verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung bei Forschungsprojekten und beim Verfassen wissenschaftlicher Beiträge.

Das Verfassen eines wissenschaftlichen Beitrages sowie die Arbeit an einer empirischen Arbeit sind mit der individuellen Bereitstellung von Ressourcen verbunden. Um diesen Prozess effektiv und erfolgreich i. S. einer wissenschaftlichen Arbeit ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit den jeweiligen Inhalten unumgänglich, z. T. sind auch Kompetenzen für empirisches Arbeiten (Fragebogenerstellung, Datenverarbeitung mit entsprechenden Programmen) aufzubauen. IFE sieht die Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen bei diesen Prozessen als wichtige Aufgabe:

  1. Auf der Homepage finden Sie zur ersten Orientierung nützliche Hinweise, wie z. B. die
    Hinweise zum Verfassen einer schriftlichen Arbeit (Oktober 2017)
  2. Einladung zu "Netzwerktreffen" des IFE über aktuelle Forschungsprojekte von Kolleginnen und Kollegen
  3. Einladung zum "Interdisziplinären Diskurs"
  4. Einladung zur Summer-School 2018 (Themen: Vom individuellen Interesse zur Theorie basierten Forschungsfrage; Grundlagen qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden)
  5. Support bei der Entwicklung einer Fragestellung mit diskursfähigem Theorierahmen (Ausgangsbasis ist eine eigene, vorhandene Forschungsskizze)
  6. Beratungen zur Klärung der Datenauswertung auf der Grundlage von Kenntnissen sozialwissenschaftlicher Forschungsmethoden
  7. Support bei der Forschungsdokumentation:
    Handreichung zur Forschungsdokumentation auf ph-online, Stand Oktober 2017

Einige wenige Tipps, die bekannt sind aber immer wieder in Erinnerung gerufen werden können:

  • Aus den beruflichen Alltagserfahrungen kommen oft wichtige Impulse -  sie sind aber nicht a priori für eine wissenschaftliche Arbeit tauglich.
  • Der Anspruch wissenschaftlichen Arbeitens beinhaltet Auseinandersetzung mit relevanten Theorien und entsprechenden Publikationen. Nie ohne Theorierahmen zu schreiben beginnen!
  • Viele Fragestellungen lassen sich unterschiedlich bearbeiten. Die Position einzelner Personen dazu (auch mit hoher wissenschaftlicher Expertise) kann unterschiedlich sein, die Arbeiten leiden dabei nicht an Qualität.
  • Eine publizierte Arbeit muss u. a. eine nachvollziehbare Vorgangsweise aufweisen. Die Verantwortung für eine Publikation tragen die jeweiligen Verfasserinnen und Verfasser alleine – zugleich dokumentiert die Publikation aber auch die Kompetenzen der jeweiligen Autorinnen und Autoren einer selbstständigen Auseinandersetzung.
  • Garantien für eine erfolgreiche, wissenschaftliche Arbeit können nie gegeben werden.