Leitbild

Das Zentrum für „Interreligiöses Lernen, Migrationspädagogik und MehrsprachigkeiT“ (Z.I.M.T.) wurde 2012/13 vom Rektorat der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (PHDL) initiiert und in den darauf folgenden Jahren implementiert. Z.I.M.T. fokussiert Diversität und Chancengerechtigkeit und will die Zielgruppen bezüglich der Z.I.M.T.-Schwerpunkte professionalisieren.

Was uns leitet:

In unserer globalisierten und von Mobilität geprägten Gesellschaft finden Lernen und Lehren in einem Umfeld statt, das durch Diversität gekennzeichnet ist. Wir wollen uns - in enger Kooperation mit der Stabstelle Diversität - mit diversitätsorientierter Qualitätsentwicklung und Professionalisierung in Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie in Beratung/Schulentwicklung und Forschung für eine weltoffene, plurale, menschenfreundliche und mehrsprachige Bildung einsetzen. 

Was wir wollen:

  • Die Reflexion und Weiterentwicklung diversitätsorientierter Öffnung unserer Pädagogischen Hochschule als exemplarischer Lernort
  • Qualitätsentwicklung und Professionalisierung in den Bereichen Lernen und Lehren (in Aus-, Fort- und Weiterbildung), Beratung/Schulentwicklung, Entwicklung und Forschung zu den Themen Interreligiöses Lernen, Migration und Mehrsprachigkeit
  • Vernetzung und Bündelung von Know-how, Kompetenzen und Ressourcen sowohl innerhalb als auch außerhalb der PHDL
  • Entwicklung von Expertise in den Z.I.M.T.-Schwerpunkten als Profilsetzung einer hochschulischen Einrichtung in Kooperationen mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Bildung, Kultur und Politik
  • Förderung von gesellschaftlicher Solidarität und friedlichem Zusammenleben

Wer wir sind:

Z.I.M.T. versteht sich als offenes Kompetenz- und Begegnungszentrum:

  • Wir sind ein Team, das durch Interdisziplinarität gekennzeichnet und dessen Arbeit von Mehrperspektivität geprägt ist.
  • Wir verstehen uns als offener Denkraum und als Lernwerkstatt und setzen uns mit den drei thematischen Schwerpunkten (Interreligiöses Lernen, Migrationspädagogik und Mehrsprachigkeit) professionell und kompetent – d.h. am neuesten Stand des Diskurses und der Forschung – auseinander, um so für die PHDL wirksam zu werden.
  • Wir verstehen uns als Ort heterogenen Lernens und Handelns, indem nicht nur die Theorie, sondern die gelebte Haltung von Vielfalt als Normalität zum Ausdruck kommt.

Was wir tun:

  • Wir orientieren uns am Grundsatz der Chancengleichheit und arbeiten an nachhaltigen Ideen zur Lenkung der Aufmerksamkeit auf Sprachen, kulturelle Kontexte und Religionen und die damit verbundenen strategischen Fragen für das Bildungssystem auf unterschiedlichen Ebenen.
  • Wir bündeln Know-how, Kompetenzen und Ressourcen im Sinne unserer Ziele und machen diese sichtbar. Wir initiieren und fördern Entwicklungen und verstehen uns dabei selbst als Lernende.
  • Wir setzen Impulse für die einzelnen Institutionen an der PHDL, damit diese in ihren jeweiligen Bereichen Z.I.M.T.-Thematiken entwickeln können: Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote, Bachelor- und Masterarbeitsbegleitung, Forschungs-projekte, Beratungsangebote, Personalentwicklung, PR-Auftritte, u.a.
  • Wir entwickeln und führen interdisziplinäre (Forschungs-)Projekte durch, welche die Profilierung der PHDL als tertiäre Einrichtung unterstützen.
  • Durch partizipatives Vorgehen stellen wir uns selbst sowohl als Forschende als auch als handelnde Subjekte zur Verfügung. Wir verstehen uns hierbei als Forschende, die ihre Expertise auf der Basis diverser Hintergrundtheorien anbieten, als auch als Subjekte, die selbst durch den Prozess lernen und zu diesem Zweck stets im Austausch mit dem beforschten System sind.

An wen wir uns richten:

  • Studierende sowie Pädagoginnen und Pädagogen aller Bildungseinrichtungen
  • Bildungsdirektion und BMBWF
  • Personen aus Wissenschaft, Bildung, Kultur und Politik auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene

Was uns wichtig ist:

  • Wir sind überzeugt von der Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit einer reflexiven Grundhaltung in Bezug auf Theorie, Praxis und Habitus, die uns selbst als Beteiligte miteinschließt und fordert.
  • Wir sind überzeugt von einer Pädagogik der Anerkennung, die der Würde der einzelnen Personen gerecht wird.
  • Wir schätzen die Vielfalt unserer Gesellschaft, die es im Interesse der Gesellschaft und der Einzelnen wahrzunehmen und zu unterstützen gilt.
  • Wir verstehen das Eintreten für Chancengleichheit als gesellschaftspolitischen Auftrag und wollen mit unserer Arbeit im Bildungssystem diesbezüglich wirksam werden.
  • In der Zusammenarbeit setzen wir auf Kooperation und Dialog und schaffen auf diese Weise die Grundlage für ein gut funktionierendes Netzwerk und die Basis für überregionale, überinstitutionelle qualitätsbasierte Entwicklung.

 

Linz, am 07.10.2021