Veröffentlichungen

Schulentwicklung als Heldenreise - Das Heldenprinzip als Ansatz innovativer Schulentwicklung

"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."
(Albert Einstein)

Alles ist immer Bewegung, Veränderung ist ein Normalzustand (vgl. Doppler & Lauterburg, 2014, S.75f). Das Konzept des Heldenprinzips (Trobisch, Denisow, Scherübl, & Kraft, 2012) versucht auf diesen Normalzustand Antworten zu geben. Der vorliegende Artikel rückt dieses Konzept ins Blickfeld, das mit Zugängen im Denken arbeitet, die vorerst vielleicht ungewöhnlich und unüblich erscheinen. Im Artikel wird beleuchtet, inwieweit das Konzept des Heldenprinzips im schulischen Veränderungsmanagement als Ansatz innovativer Schulentwicklung Anwendung finden kann und damit Schulentwicklung zu einer Heldenreise macht. Zur Annäherung an diese Frage wird im vorliegenden Artikel das Heldenprinzip als Phasenmodell von Veränderung beschrieben, und mit anderen Modellen von Schulentwicklung verglichen. Mit Hilfe von qualitativen Interviews wird das Heldenprinzip aus der Sicht von Expertinnen und Experten auf seine Anwendungsmöglichkeiten im schulischen Kontext eingeschätzt. Die Betrachtungen und Einschätzungen zeigen vielfältige Möglichkeiten auf, wie das Heldenprinzip, mit manchen Einschränkungen, als innovativer Ansatz von Schulentwicklung eingesetzt werden kann. Diese sind in unterschiedlichen Formaten und als Leitfaden für Innovationsdramaturgie in Schulen beschrieben.

 "Schulentwicklung als Heldenreise", A.Buttinger

 

 

Wenn Zusammenarbeit zur Regel wird...

Möglichkeiten kollegialer Kooperation im Schulentwicklungskonzept der "Neuen Autorität"

In diesem Artikel wird der Frage nach der Rolle von kollegialer Kooperation im LehrerBeruf bei der Umsetzung des Konzeptes der "Neuen Autorität" an Schulen nachgegangen. Dabei werden die wichtigsten Erkenntnisse des Standes der Schulentwicklungsforschung aus dem deutschsprachigen Raum im Zeitraum von 2006-2014 zum Themenkomplex "Kooperation im Lehrerberuf" (Massenkeil & Rothland 2016)zusammengefasst dargestellt. Das Konzept der "Neuen Autorität" wird in seinen sieben Dimensionen mit dem Fokus beschrieben, welche Optionen es auf der Haltungs- und Handlungsebene für kollegiale Kooperation eröffnet. Anhand von qualitativen Interviews, bei denen das konkrete Erleben und die Erfahrungen mit kollegialer Kooperation im Zusammenhang mit der Umsetzung von "Neuer Autorität" an Volksschulen erhoben wurden, zeigt sich, dass es sich hierbei um eine elaborierte Form von Zusammenarbeit handelt. Bei der Einordnung in den Fachdiskurs wird die Welchselwirkung von kollegialer Kooperation und "Neuer Autorität" als Schulentwicklungsansatz deutlich. Dies lässt den Schluss zu, dass sich das Konzept der neuen Autorität mit seiner systemischen Qualität (Gl. Omer & v. Schlippe, 2016,  S.137) besonders durch seine Anforderung an eine intensive Zusammenarbeit von Lehrer/-innen, als umfassender Ansatz für Schulentwicklung mit vielen möglichen Schwerpunktsetzungen auszeichnet.

 "Wenn Zusammenarbeit zur Regel wird", A.Buttinger

 

 

Beratung im Kontext der Schule

Ausgehend von den aktuellen Veränderungsprozessen in den Schulen und in der schulischen Alltagsrealität wird der Stellenwert professionelle Beratung im Kontext von Schule aufgewiesen. Dabei werden Eckpfeiler für deren Implementierung benannt und "Beratung als konstitutives Element einer zukunftsweisenden Lehrer/-innenbildung propagiert.

Erschienen in: Erziehung und Unterricht Jänner/Februar 1-2, 2015 S. 147 - 155. 

"Beratung im schulischen Kontext", C.Freudenthaler

Wenn der Wind der Veränderung weht...

Wissensmanagement und Implementierung von Innovation am Beispiel von „Schulentwicklung auf Anfrage“

Das Beratungszentrum für Lehrer/-innen und Schulen bietet in Kooperation mit dem Institut für Fort- und Weiterbildung der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz ein Beratungsangebot „Schulentwicklung auf Anfrage“ an. Mag. Christine Simbrunner (Leitung des Beratungszentrums) und Mag. Elisabeth Steininger (Leiterin des Fort- und Weiterbildungsinstitutes) setzen sich am Beispiel dieses Angebotes mit Wissensmanagement und der Implementierung von Innovationen im Umfeld der Schule auseinander. 

Beratung als konstitutiver Teil der Lehrer/-innenbildung

In dieser Arbeit erläutert Dr. Christoph Freudenthaler (Leitung des Beratungszentrums für LehrerInnen und Schulen) die Bedeutung und Möglichkeiten von Beratung im schulischen Kontext und deren Verortung an den Pädagogischen Hochschulen. 

Beratung als konstitutiver Teil der Lehrerinnenbildung" C.Freudenthaler"

Beratungszentrum für Lehrer/-innen und Schulen

Bericht und Evaluierung

Die vorliegende Arbeit stellt die Arbeit des Beratungszentrums, den konzeptiven Ansatz des Zentrums und die Ergebnisse der Evaluation des Coachings für Direktor/-innen vor. 

Seyfried C./Birgmayr R.: Beratungszentrum für Lehrer/-innen und Schulen - Bericht und Evaluierung