Nachlese

L.E.V. Marktplatz

„Nicht auf die Größe des Engagements kommt es an, sondern dass wir im Kleinen beginnen und Spuren hinterlassen.“ (Corti, 2017)

Am 27.11.2017 veranstalteten wir zum vierten Mal mit großem Erfolg den Marktplatz zum Projekt L.E.V.

Als Ehrengäste durften wir Cecily Corti, die Gründerin und Leiterin der verschiedenen Vinzi-

Rast-Einrichtungen für Obdachlochse in Wien, Franz Kehrer MAS, den Leiter der Caritas OÖ und Landesrätin Birgit Gerstorfer an unserer Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz begrüßen.

In ihrer Eröffnungsansprache vermittelte Frau Corti sehr berührend ihre Beweggründe sich für Menschen, die in Not geraten sind, zu engagieren. Die Würde jedes einzelnen Menschen muss gewahrt werden. „Es geht darum, den Empfangenden zu ermächtigen.“

Direktor Kehrer wies in seinem Vortrag auf die große Leistung der einzelnen Arbeitsbereiche der Caritas hin und würdigte das Engagement der Studierenden und aller Freiwilligen.

Studierende und Gäste konnten mit über 30 Institutionen aus unterschiedlichsten Bereichen ins Gespräch kommen, um sich zu informieren und erste Kontakte zu knüpfen. Herzlichen Dank an alle NGOs und Institutionen und besonders an ULF für die Organisation und gute Zusammenarbeit.

Mag. Elisabeth Hueber-Mascherbauer
& Team

Alle Bilder der Veranstaltung finden Sie auf unserer Facebookseite!


Freiwilliges Engagement macht Karriere

Mit großem Erfolg fand am 20. März 2017 an unserer Pädagogischen Hochschule die Veranstaltung "Freiwilliges Engagement macht Karriere" statt. 

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde der Freiwilligennachweis NEU von Herrn Wolfgang Kellner vorgestellt und unser Haus präsentierte das Projekt L.E.V. den Medien und einer breiten Öffentlichkeit.

Nach einem Kurzinput von Sozialminister Stöger wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Landesrätin Gerstofer, Wolfgang Kellner, Rektor Keplinger, Nicole Sonnleitner (ULF) und Kasandra Gajic die Bedeutung des Sozialen Engagements und auch das Projekt L.E.V. diskutiert. In Workshops wurden anschließend der Freiwilligennachweis NEU und L.E.V. näher erläutert.

Der "Marktplatz der Freiwilligenorganisationen" lud ein, unterschiedliche Tätigkeitsfelder kennenzulernen. Kulinarisch wurden alle Gäste mit internationalen Spezialitäten von der Organisation "Über den Tellerrand" verwöhnt. Herzlichen Dank an BMASK, ULF und allen NGOs für die Unterstützung und Teilnahme!

Bericht Edugroup: Neuer Nachweis über freiwillige Tätigkeiten
TV-Bericht LT1: Ehrenamt als Job-Vorteil

Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere
Freiwilliges Engagement macht Karriere

L.E.V. Marktplatz

Am 23.11.2016 fand zum zweiten Mal - mit großem Erfolg - der Marktplatz des Projektes Lernen. Engagement. Verantwortung statt, dessen Ziel es ist, die Ausbildung mit sozialem Engagement zu verbinden.


Projekt "Miteinander - Füreinander"

In vielen Schulen sind Lehrerinnen und Lehrer mit großen Herausforderungen konfrontiert, da immer mehr Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten zu ihren Schützlingen gehören.

In Anbetracht dieser Situation startet die Pädagogische Hochschule der Diözese Linz in Zusammenarbeit mit ULF das Projekt „Miteinander-Füreinander“.

ULF (unabhängiges LandesFreiwilligenzentrum) ist die Drehscheibe für freiwilliges soziales Engagement in OÖ.

In diesem Projekt „Miteinander-Füreinander“ fungiert ULF als Schnittstelle zwischen Asylwerber/-innen, der PHDL und den Schulen.

In Österreich warten viele hochqualifizierte geflüchtete Akademiker/-innen und Pädagogen und Pädagoginnen auf ihren positiven Asylbescheid.

Da Asylwerber/-innen in Österreich während ihres Verfahrens nicht arbeiten dürfen, haben viele das Bedürfnis sich in der Gesellschaft freiwillig zu engagieren (zum Beispiel Besuchsdienste in Altenheimen, Mithilfe bei Veranstaltungen, Gemeinschaftsgärten uvm.).

Auf Grund der Kriegssituation haben viele Flüchtlingskinder in ihrem Heimatland kaum bis keine Schulbildung erfahren. Zu den traumatischen Erlebnissen kommen noch enorme Sprachbarrieren hinzu.

Diese Kinder kennen oft die einfachsten, täglichen Gebräuche und Gewohnheiten in Österreich nicht.

Unser Projekt möchte hier mit Hilfe der Asylwerber/-innen Anlaufstelle sein, um Flüchtlingskindern bei der Bewältigung ihres Schulalltags zu unterstützen. Der/Die Asylwerber/-in fungiert als Mittler/-in zwischen Schule, Flüchtlingskind und deren Eltern.

Die Ziele von "Miteinander- Füreinander" sind:

  • Die Flüchtlingskinder in ihrer Muttersprache zu unterstützen, damit sie besser am Unterricht teilnehmen können.
  • Den Kindern das Ankommen in einer für sie unbekannten Gesellschaft zu erleichtern.
  • Durch Kenntnis einer gemeinsamen Sprache sowie diverser kultureller Codes, den Flüchtlingskindern in den freiwillig Engagierten neue Vertrauenspersonen anbieten.
  • Gelebte Inklusion als Vorbildmodell für die Schulgemeinschaft.

Ein Pilotprojekt findet derzeit bei Frau Dipl.Päd. Margit Kriechbaumer in der Michael - Reitterschule (Landesschulzentrum für Hör- und Sehbildung) statt. Herr Sabir, ein afghanischer Pädagoge, unterstützt seit Jänner afghanische Flüchtlingskinder. Anfangs war er nur in einer Klasse eingesetzt, jetzt steht er Flüchtlingskindern in mehreren Klassen dieser Schule helfend zur Seite.

„Er ist sowohl schulisch, als auch menschlich eine Bereicherung“, erklärt die Lehrerin äußerst zufrieden.

Herr Sabir freut sich sehr, dass er durch seine Mithilfe in der Schule einerseits seinem Aufnahmeland etwas zurückgeben und gleichzeitig seine Sprach- und Österreichkenntnisse verbessern kann.

Alle Asylwerber/-innen, die in Schulen eingesetzt werden, sind über das ULF  versichert und es liegen Strafregisterauszüge vor.

Die Art und den Umfang der Unterstützung des sozialen Engagements durch die jeweiligen Asylwerber/-innen bestimmen die Schulen/Lehrkräfte in Absprache mit dem/der Freiwilligen. Es besteht kein Arbeitsverhältnis.

Das freiwillige Engagement kann jederzeit von beiden Seiten beendet werden.

Das Team des Departments für Pädagogisch-Praktische Studien unterstützt das Projekt und hilft bei der Implementierung an den Schulen. Die enge Zusammenarbeit mit ULF hat sich schon beim Projekt L.E.V. (Lernen, Engagement und Verantwortung) mehr als bewährt und wird in gewohnt enger Kooperation fortgeführt.

„Miteinander – Füreinander“ schafft für alle Beteiligten eine Win-Win- Situation.


Kick-Off 2015

Am 26.11.2015 fand an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz der offizielle Start des Projektes L.E.V. statt.

Lernen. Engagement.Verantwortung. basiert auf dem Konzept des Service Learning. Ziel ist, Soziales Engagement von Studierenden mit Fachwissen unter Einbeziehung von Reflexion zu verbinden.

Pädagogische Hochschulbildung ist gefordert, einen Beitrag zur Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft zu leisten. Die künftigen Lehrer/-innen sollen im Rahmen der Ausbildung inhaltliche wie methodische Kompetenzen erwerben. Hochschulen können konkrete Erfahrungen in einem inklusiven Setting vermitteln. Sie sind Orte von Forschung, Bildung und Innovation, sie befähigen Studierende zu verantwortlichem und kritischem Handeln. Studierende können somit als zukünftige gesellschaftliche Multiplikatoren/-innen zu einem gelungenen gesellschaftlichen Zusammenleben maßgeblich beitragen.

Übergreifendes Ziel ist, durch Service Learning die Zivilgesellschaft und damit die Demokratie zu stärken. Die Gesellschaft profitiert dabei nicht nur vom ganz konkreten Engagement der Studierenden, das sie bei SL leisten, sondern sie gewinnt im Idealfall auch eine engagierte und kritische Generation, die gelernt hat, sich aktiv und bewusst für die Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse einzusetzen.
(Vgl. A. Seifert & S. Zentner 2010, S. 12 f)

Das Unabhängige LandesFreiwilligenzentum – kurz ULF - ist die Drehscheibe für freiwilliges, soziales Engagement in OÖ. Es fungiert als Schnittstelle zwischen den Sozialeinrichtungen, den Studierenden und der Pädagogischen Hochschule.

32 Institutionen und NGOs aus ganz Oberösterreich präsentierten sich und ihre Arbeitsfelder im Rahmen eines Marktplatzes. Diese Gelegenheit nutzten viele Studierende des Hauses zum Knüpfen erster Kontakte. Neben sehr informativen Gesprächen wurde mit syrischen Nationalspeisen für das leibliche Wohl gesorgt.

Herzlichen Dank an ULF und alle Institutionen und NGOs für ihr Kommen und ihr großes Engagement!