Forschungsawards »PHöniX« und »GryPHos«

Nachwuchsforschungspreis PHöniX

PHDL-Forschungsaward junior [»PHöniX« für Neuanfang, Aufstieg, Zukunft]

 

Zielgruppe

Nachwuchswissenschaftler:innen der PHDL (Masterand:innen – Betreuung durch Personen der PHDL, Dissertant:innen), deren in vergangenen beiden Studienjahren abgeschlossenen Abschlussarbeiten oder Forschungsprojekte herausragende wissenschaftliche Qualität aufweisen und bildungsrelevante Themen bearbeiten.

Ziele

  • Förderung innovativer Forschung im Frühstadium der wissenschaftlichen Karriere
  • Sichtbarmachung und Anerkennung von Eigeninitiative und Kreativität
  • Anregung weiterer wissenschaftlicher Beschäftigung bei Studierenden in Prae- und Post-Doc-Phase
  • Wissenschaftliche Personalentwicklung 

Vergabekriterien

  • Wissenschaftliche Qualität
  • Originalität der Arbeit (Thema, Methode, Relevanz)
  • Interdisziplinarität (kooperativ, interinstitutionell etc.)
  • Bildungsrelevanter Nutzen
  • Kontextuelle Leistungen (weitere wissenschaftliche Projekte etc.) 

 

Gewinnerin des PHöniX 2026

Barbara Stifter

Einsatz digitaler Medien bei Kindern mit ADHS im Unterricht. Eine Studie zu Einstellungen und Erfahrungen von Lehrpersonen
betreut von Thomas Schöftner
 

Anerkennungspreis zu PHöniX

Tamara Edler und Sarah Sophie Wögerbauer

Wohlbefinden und Werte im neuseeländischen Schulsystem. Eine qualitative Studie ausgewählter neuseeländischer Volksschulen
betreut von Renate Hofer-Truttenberger

Samuel Hanner

Optimierung der Biodiversität auf Grundstücken der Kirche in Oberösterreich. Eine interdisziplinäre, praxisnahe Untersuchung zur Förderung artenreicher Flächen unter Berücksichtigung theologischer und naturwissenschaftlicher Perspektiven
betreut von Severin Renoldner

Alexandra Wieser

Bedeutung von Rassismus in der Schulzeit hinsichtlich der Selbstpositionierung und Selbstwahrnehmung betroffener Personen im Erwachsenenalter
betreut von Bettina Brandstetter


 

Forschungspreis für etablierte Wissenschaftler:innen GryPHos

PHDL-Forschungsaward senior [»GryPHos«, Greif: Symbol für Wachsamkeit und Stärke]

 

Zielgruppe
Wissenschaftler:innen mit fortgeschrittener Karrierephase (Post-Docs, Habilitierte, Professor:innen), die in besonderer Weise zur Profilbildung der Institution beitragen. 

Ziele

  • Anerkennung kontinuierlicher wissenschaftlicher Exzellenz
  • Sichtbarkeit herausragender Projekte mit hoher gesellschaftlicher und/oder bildungsrelevanter Wirkung
  • Vorbildfunktion für den akademischen Nachwuchs stärken 

Vergabekriterien

  • Langfristige wissenschaftliche Produktivität
  • Beitrag zur Strategie und Profilbildung der Institution
  • Interdisziplinarität und gesellschaftliche Relevanz
  • Innovation und Sichtbarkeit auf nationaler/internationaler Ebene

Gewinner des GryPHos 2026

Boris Blahak – für sein wissenschaftliches Wirken

„Der Fokus Boris Blahaks wissenschaftlichem Engagement liegt dabei (1) auf der Entwicklung innovativer Forschungs- und Vermittlungsansätze zum Deutschen als Fremd-, Zweit- und Minderheitensprache, (2) auf der Stützung des Deutschen als (Schul-)Fremdsprache im benachbarten Ausland (bes. in Tschechien und der Ukraine), (3) auf der Erforschung (und Didaktisierung) des Deutschen als Erinnerungsort in den Nachfolgestaaten der k. u. k. Monarchie (bes. in den böhmischen Ländern).

Ausschlaggebend für die Jury war neben der umfassenden wissenschaftlichen Forschungs-, Publikations- und Vortragstätigkeit vor allem die Verknüpfung von Forschung, pädagogisch-fachdidaktischer Vermittlung sowie internationaler und multikultureller Vernetzung.“

(aus der Begründung der Jury)

Florian Wegscheider


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