PHDL-Delegation bei KI-Konferenz
BildungWels – 13. Mai 2026
Bei der diesjährigen Teaching & Learning Conference der FH Oberösterreich war die PHDL vergangene Woche mit mehreren Beiträgen vertreten. Im Mittelpunkt standen aktuelle Fragen rund um Künstliche Intelligenz, digitale Bildung und pädagogische Verantwortung.
KI-Avatare im Fokus
Barbara Zuliani und Christian Leutgeb (beide PHDL) präsentierten gemeinsam mit Branco Andic (JKU) am 6. Mai den Vortrag „Wenn der Algorithmus ein Gesicht trägt – KI-Avatare zwischen Anthropomorphisierung und pädagogischer Aufklärung“. Dabei beschäftigten sie sich mit KI-Avataren, digitaler Souveränität und der Frage, warum Menschen beginnen, mit Algorithmen wie mit realen Personen zu interagieren. Gleichzeitig wurde diskutiert, wie KI-Technologien reflektiert und verantwortungsvoll in Schule und Hochschule eingesetzt werden können.
Besonders anschaulich wurde der Beitrag durch eine kreative Demonstration. Eine Handpuppe wurde mithilfe von KI zu einem digitalen Avatar weiterentwickelt und „zum Leben erweckt“. Das löste zahlreiche Gespräche über Vertrauen, Wirkung und Anthropomorphisierung von KI aus.
Zwischen Mensch und Algorithmus
Weitere Beiträge der PHDL: Petra Traxler präsentierte im Rahmen des Posterwalks Überlegungen zu KI-Tools im Kontext von Lerntheorien und der Unterstützung von Diklusion. Elisabeth Hueber-Mascherbauer (PHDL) stellte gemeinsam mit Katharina Resch (PH OÖ) einen Beitrag zum Thema zivilgesellschaftliches Engagement als ergänzende Leistungsbeurteilung im Zeitalter generativer KI vor.
Die Konferenz verdeutlichte: KI beschäftigt derzeit alle Bildungsbereiche – von neugieriger Offenheit bis hin zur kritischen Reflexion neuer Technologien.
